Bestattungstrends – personalisierte Bestattung

Eine Bestattung kann heute so individuell, wie das Leben eines Menschen sein – so haben sich neue Bestattungstrends ergeben. Und ich selbst bin immer wieder erstaunt, welche Möglichkeiten es heute alles gibt.

Beerdigungen sind heute nicht mehr so, wie sie vor vielen Jahren waren. Heute kann man das Leben des Verstorbenen auf so viele Weisen noch einmal Revue passieren lassen, dass man sich vor Angeboten gar nicht mehr retten kann.

So viele Fragen – Heute widmen wir uns aber den Bestattungstrends der personalisierten Beerdigung.

Laut der NFDA aus den USA gehört die personalisierte Beerdigung zu den Toptrends der heutigen Zeit. Die Beerdigung ist ein wichtiger Teil im Trauerprozess und deshalb sollte man sehr viel Sorgfalt und Gedanken in seine eigene Beerdigung stecken.  So kann man seinen Liebsten nicht nur die Planung, sondern auch Kosten der Beerdigung (er)sparen.

Was kann ich heute alles personalisieren?

Die Antwort darauf ist einfach. Alles. Wenn Sie das nötige Kleingeld haben.

Der Sarg/Die Urne:

Hier gibt es unzählige Möglichkeiten und Unterschiede zwischen dem Material und dem Design. Soll der Sarg für eine Kremierung gemacht sein, kann man diesen trotzdem individuell bedrucken lassen. Es kann auch einen Sarg oder eine Urne von Discounteranbietern sein oder der Sarg aus Mahagoni-Holz für mehrere Tausend Euro. Manche Bestatter schlagen vor die Urne oder den Sarg selbst zu bemalen, um z.B. kleineren Kindern den Abschied eines Elternteiles zu erleichtern. Wer ganz individuell sein möchte, der kann sich einen Sarg in einer bestimmten Form herstellen lassen – z.B. in der Form seines Lieblingstieres, seines Lieblingsautos oder einer Flasche Bier. Eine Firma aus Ghana macht es möglich. Dies ist natürlich auch für Urnen möglich, wie man bei diesem Anbieter sehen kann.

Die Bestattung:

Zu den Bestattungstrends zählt die Waldbestattungen, welche im Moment sehr beliebt ist. Auch Seebestattungen sind in Deutschland möglich. Einige Menschen, inklusive mir, träumen von einer Luftbestattung, bei der die Asche in den Wind gestreut wird. Dies ist leider in Deutschland nicht möglich, dafür bei unseren Nachbarn in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Tschechien. Auch kann man seine Asche in Diamanten und andere Edelsteine verarbeiten lassen. Und für ganz ausgefallene Menschen gibt es natürlich noch die Weltraumbestattung – wenn man das nötige Kleingeld dafür hat, denn diese Art der Bestattung ist (im Moment) nur in den USA und in Russland möglich. Einer der Anbieter nennt Kosten von über USD 12,000 für den Raumflug allein.

Die Trauermusik:

Bei dem Thema Trauermusik werden heute keine Grenzen mehr gesetzt. Es fängt beim klassischen „Pie Jesu“ an und soll laut Berichten selbst bei der „Biene Maja“ nicht aufhören. Die Lieblingslieder des Verstorbenen werden gern bei Trauerfeiern gespielt und muss dabei nicht einmal traurig sein. Man stelle sich z.B. „Good Vibrations“ von den Beach Boys oder „Dancing Queen“ von Abba vor (das könnte ich mir sehr gut vorstellen). Oder man wählt die Lieblings-Filmmusik – es gibt da schließlich mehr als „Spiel mir das Lied vom Tod“. Und auch hier gibt es nun unsere Option für den etwas gefüllteren Geldbeutel – die eigene Trauermusik mit „Your Requiem“.

Anderes:

Weiterhin können Sie im Voraus natürlich entscheiden, welche Kleidung Sie tragen werden und ob/wie Sie geschminkt werden. Sie können sich für Dekoration und Blumen entscheiden. Welche Reden sollen gehalten werden, wer soll diese vortragen. Sie können Schmuck mit Ihren Fingerabdrücken oder eine Büste Ihres Gesichtes herstellen lassen. Und ein Unternehmen aus Florida wird bald Hologramme herstellen, bei eine Nachricht von Ihnen aufgenommen wird und Ihren Liebsten als Hologramm zur Verfügung gestellt wird.

Es gibt so viele Dinge, die Sie planen und besprechen können um Ihren Liebsten den Abschied ein wenig einfacher zu machen. Fragen Sie einfach den Bestatter Ihres Vertrauens, welchen Sie auf bestattungen.de finden können.

Ihre,

Nicole Zufelde

Was ist „Your Requiem“?

Kurz gesagt: „Your Requiem“ ist Ihre individuell komponierte Trauermusik – ein neuer Trend im Bestattungswesen.

In der heutigen Zeit kann man seine eigene Beerdigung im Detail im Voraus planen. Die Zeitung Die Welt berichtete im Juni 2014, dass es in Norwegen sogar eine Fernsehsendung gegeben habe, bei der Prominente Ihre eigene Beerdigung zur Belustigung der Fernsehzuschauer planen konnten. Auch in den USA und in Großbritannien geht der Trend langsam dahin, dass man seine eigene Beerdigung im Voraus plant.  Die Vorausplanung dient einmal dazu seinen Hinterbliebenen die Planung und Kosten in der Trauer zu ersparen. Aber auch, um Kontrolle über die eigene Bestattungszeremonie zu haben. Das geht soweit, dass es in den USA professionelle Remembrance Planner gibt.

Schauen wir uns die Trauermusik einmal an: Früher komponierten Herren, wie Mozart, Brahms und Haydn Requiems für eine handvoll gut betuchte Bürger für die kirchliche Messe. Oftmals war ein Kirchenchor involviert. Eines der bekanntesten Requiems ist Mozart’s „Requiem im D-Moll„. Heute kursieren im Internet unzählige Listen von beliebter Trauermusik, welche gar in den großen Deutschen Zeitungen (Bild, Focus) publiziert wurden. Da wird dann einmal das klassische „Ave Maria“ von Schubert vorgestellt. Sehr beliebt sind auch Bette Midler’s „Wind beneath my wings“, Xavier Naidoo „Abschied Nehmen“ oder gar AC/DC’s „Highway to Hell“. Der Individualität durch Lieblingslieder sind keine Grenzen gesetzt. Aber… welches der Vielzahl an Lieblingsliedern wählt man da?

Wir haben da eine Lösung- man wählt das eigene Requiem. Wie die Musik klingen soll, wie umfangreich Sie Ihr Requiem wünschen, das bestimmen Sie allein. Wie der Prozess im Detail läuft, finden Sie hier heraus. Sie erzählen uns Ihre Geschichte, wir machen daraus Erinnerung.